Bewerbung bis: 12.04.2026

„Projektleitung Empirische Sozialforschung“ (m/w/d)

Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration

Im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration ist in der Abteilung „Planung“ (FB 56/300) zum nächstmöglichen Zeitpunkt die „Projektleitung Empirische Sozialforschung“ (m/w/d) unbefristet in Vollzeit zu besetzen.

Ein Teilbereich der Abteilung „Planung“ im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration ist die Sozialplanung. Sie analysiert auf Basis kleinräumiger Raumstrukturen die soziale Lage der Stadt, stellt Bedarfe
fest und unterstützt die Planung von sozialen Angeboten und Dienstleistungen. Die Sozialplanung betrachtet zudem Zusammenhänge und Wechselwirkungen verschiedener Themenfelder – zum Beispiel Wohnen, Wirtschaft, Arbeitsmarkt und ist somit auch ein fachlich übergreifendes Analyseinstrument, dessen Ergebnisse in kommunale Strategie- und Handlungsausrichtungen verschiedener Fachdisziplinen einfließen.

Der bisherige Fokus auf Sozialdaten der Kommunalverwaltung soll nun erweitert werden, um konkretisierte Perspektiven der Menschen aus den Quartieren, um künftig wirkungsvoller und bedarfsgerechter planen zu können. Dafür ist eine eigenständige Konzeptionierung empirischer Ansätze und Analysen notwendig.

Die Stelle „Projektleitung Empirische Sozialforschung“ soll in Zukunft geeignete Untersuchungs- und Empirietools für verschiedene kleinräumige Analysen erarbeiten, quantitative und qualitative Erhebungen auf den Weg bringen und diese in der Gesamtsteuerung umsetzen. Dies beinhaltet auch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen.

Ihre Aufgabenschwerpunkte

  • im Themenschwerpunkt der empirischen, fachbereichsübergreifenden Sozialforschung:
  • das Management von städtischen Projekten der empirischen Sozialforschung mit dem Ziel der Erarbeitung von Datengrundlagen für eine ziel- und wirkungsorientierte Verwaltungspolitik
  • Konzeptualisierung und Steuerung der Umsetzung quantitativer und qualitativer empirischer Erhebungen in Zusammenarbeit mit der Sozialplanung
  • Durchführung begleitender und nachträglicher Evaluationen als Controlling-Instrument für städtische Projekte und Vorhaben
  • statistische Auswertung, Analyse und Interpretation erhobener Daten und Ableitung von Handlungsempfehlungen
  • grafische, textliche und kartographische Aufbereitung von Ergebnissen für Fachverwaltung, Politik und Öffentlichkeit
  • Organisation, Moderation und Leitung von Workshops und Projektgruppen
  • im Themenschwerpunkt der empirischen Sozialplanung für Wohnen und Quartier:
  • die Initiierung und der Aufbau einer euregionalen sozialplanerischen Raumanalyse als Grundlage für die Ausarbeitung künftiger euregionaler Wohnraumentwicklungen
  • Durchführung sozialplanerischer und wohnraumbasierter Analysen und Bewertungen für Wohnbauvorhaben im Stadtgebiet
  • Controlling und Monitoring Quartiersmaßnahmen und deren Effekte auf den Sozialraum

Das bringen Sie mit

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor oder Diplom) in einem sozial-, geistes- oder naturwissenschaftlichen Studienfach (z.B. Geographie, Soziologie, Psychologie) oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium aus den Bereichen Verwaltungswissenschaften oder Rechtswissenschaften (z.B. 1. oder 1. u. 2. Staatsexamen)
  • oder die Laufbahnbefähigung für die Laufbahngruppe 2 erstes Einstiegsamt für den allgemeinen Verwaltungsdienst oder die erfolgreiche Absolvierung des Verwaltungslehrgangs II oder einen vergleichbaren Studienabschluss (z.B. Diplom-Finanzwirt*in (m/w/d) bei der Finanzverwaltung, Diplom-Rechtspfleger*in (m/w/d) im Justizdienst, Bachelor oder Diplom im Bereich Verwaltungsmanagement)
  • wissenschaftliche Fachkenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Erfahrung in der Durchführung von Erhebungsvorhaben
  • Kenntnisse von Methoden des Projektmanagements und der Statistik und im Umgang mit statistischer Software (z.B. SPSS)
  • Organisationsmanagement und Moderationskenntnisse

Wünschenswert

  • Erfahrung im Umgang mit statistischer Software (z.B. SPSS) und der kartographischen Aufbereitungen von Daten mittels entsprechender Programme (z.B. MapInfo)
  • Kenntnisse in graphischer Aufbereitung und Darstellung von Daten (z.B. mit Excel)

Das bieten wir

  • Arbeiten bei einer der drei größten Arbeitgeber*innen der Region mit rund 6.600 Mitarbeitenden
  • Verantwortung und Raum zur Mitgestaltung
  • respektvolle und faire Arbeitsbedingungen
  • Fort- und Weiterbildungen zur beruflichen und persönlichen Entwicklung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • flexible Arbeitszeitmodelle (wie bspw. Mobile Arbeit)
  • Jobticket für den ÖPNV sowie eine gute Anbindung an den ÖPNV und Regionalverkehr
  • Zusatzversorgung zur betrieblichen Altersvorsorge
  • ein umfassendes Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement
  • einen sicheren Arbeitsplatz mit unbefristetem Arbeitsvertrag
  • einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen bei einer 5-Tage-Woche
  • Möglichkeit eines Fahrradleasings für Beschäftigte, Beamte und Beamtinnen

Die Besetzung der Stelle in Teilzeit ist grundsätzlich möglich. Wir bieten flexible Arbeitszeiten und -formen, wie mobiles Arbeiten. Diese orientieren sich an dienstlichen Belangen sowie den verschiedenen Lebensmodellen.

Der Auswahlprozess zur Besetzung der Funktion setzt sich zusammen aus einer Vorauswahl und einem sich anschließenden Auswahlverfahren.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Ihren vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive eines Anschreibens mit Bewerbungsmotivation, eines Lebenslaufes, Zeugnissen und Prüfungs-/Beschäftigungsnachweisen.

Die Eingruppierung von Beschäftigten erfolgt in Abhängigkeit von der vorliegenden Qualifikation maximal bis zur EG 12 TVöD.

Anhänge

Nutzen Sie unsere Online-Bewerbung. In Ausnahmefällen können Sie Ihre Bewerbung postalisch einreichen:
Stadt Aachen, Fachbereich Personal und Organisation, FB 11/330 – z.H. Herrn Weiß, 52058 Aachen

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Bewerbungsprozess der Stadt Aachen

Die Bewerbung erfolgt online über das Karriereportal mit folgenden Unterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse und Nachweise.

Die Bewerbung wird auf Vollständigkeit geprüft und ggf. werden Unterlagen nachgefordert.

Nach Ende der Ausschreibungsfrist beginnt die Vorauswahl. Gemeinsam mit dem Fachbereich werden alle Bewerbungen sorgfältig geprüft und entschieden, wer zum Auswahlverfahren eingeladen wird.

Dieser wichtige Schritt kann etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Die Einladung zum Auswahlverfahren erfolgt per Mail. Details zum Ablauf und zur Vorbereitung sind in der Einladung (FAQ) enthalten.

Alle Teilnehmer*innen des Auswahlverfahrens werden telefonisch informiert.

Bewerber*innen, die nicht zum Auswahlverfahren eingeladen werden, erhalten eine schriftliche Absage.

Das Gleichstellungsbüro, der Personalrat und die Schwerbehindertenvertretung der Stadt Aachen müssen der Einstellung zustimmen. Im Anschluss wird das verbindliche Einstellangebot per Post verschickt.