Bewerbung bis: 31.05.2019

Berater*in „Präventions­pro­gramm Weg­weiser (m/w/d)

- gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus" im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration in der Abteilung „Integration“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Berater*in (männlich/weiblich/divers) für das Präventionsprogramm „Wegweiser – gemeinsam gegen gewaltbereiten Salafismus“ in Vollzeit zunächst befristet bis zum 31.12.2022 zu besetzen.

Eine über diesen Zeitraum hinausgehende Beschäftigung ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen.

Wegweiser ist ein Präventionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen gewaltbereiten Salafismus. Es soll mögliche Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen und jungen Heranwachsenden bereits in ihren Anfängen verhindern. Ein wesentliches Element des Programms ist die konkrete Beratung vor Ort. Sie steht Angehörigen und anderen Personen offen, die Probleme erkennen und Veränderungen an jungen Menschen feststellen. Über Gespräche mit Personen aus dem direkten Umfeld besteht die Möglichkeit, die Betroffenen frühzeitig zu erreichen. Ergänzend zur Beratung und Begleitung betroffener junger Menschen bezieht Wegweiser das soziale Umfeld in die Arbeit ein.

Das Beratungs- und Betreuungsangebot von Wegweiser setzt früh an und verfolgt bei der Lösungssuche einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei werden lokale Netzwerkpartner wie Vereine, Behörden (insbesondere kommunale) -, Sozialverbände, Moscheegemeinden und die Polizei aktiv mit eingebunden.

Initiiert und koordiniert wird das Programm vom Ministerium des Innern des Landes NRW. Träger des Programms in der Region Aachen sind Stadt und Städteregion Aachen.

Ihre Aufgabenschwerpunkte

  • individuelle Beratungs-und Präventionsarbeit für gefährdete – in der Regel – junge Menschen und ihre Angehörigen
  • Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen im Rahmen der primären Präventionsarbeit, u.a. für Jugendliche, Multiplikatoren*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen (m/w/d)
  • Netzwerkarbeit mit den exemplarisch o. g. relevanten Akteuren
  • administrative Tätigkeiten

Das bringen Sie mit

  • ein abgeschlossenes Studium (Diplom-FH/Bachelor) der Fachrichtung Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung oder alternativ ein abgeschlossenes Studium (Diplom-FH/Bachelor) der Fachrichtungen Islamwissenschaft, Psychologie, Soziologie, Pädagogik oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch sind erforderlich für eine sichere Ausdrucksweise bei Vorträgen und in der Beratung
  • Kenntnisse in der systemischen Beratung und im Case-Management sind wünschenswert
  • Erfahrungen auf dem Gebiet der sozialpädagogischen Beratung sowie in der Präventionsarbeit sind wünschenswert
  • fundierte Kenntnisse des Islam sowie gute Sprachkenntnisse in Arabisch oder Türkisch sind ebenfalls wünschenswert
  • interkulturelle Kompetenz
  • Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Empathie
  • ein hohes Maß an Flexibilität
  • freundliches und sicheres Auftreten
  • Teamfähigkeit

Das bieten wir Ihnen

  • kollegiale Zusammenarbeit, verbunden mit einer intensiven Einarbeitung
  • eine anspruchsvolle Tätigkeit in einem sich verändernden Arbeitsgebiet
  • Teilnahme an Fortbildungen und Förderung der eigenen Kompetenzen
  • flexible Arbeitszeiten

Bewerbungen von Masterabsolventen (m/w/d) sind grundsätzlich möglich. Es wird aber darauf hingewiesen, dass nur eine Eingruppierung nach S 12 TVöD-SuE gewährt werden kann.

Die Besetzung der Stelle mit Teilzeitkräften ist mit der Maßgabe möglich, dass eine ganztägige Besetzung sichergestellt ist. Die jeweiligen Arbeitszeiten für Teilzeitkräfte sind daher in Absprache mit der Fachbereichsleitung festzulegen.

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